Karin Fellners Gedichte betritt man wie ein Schachtelkino:
Zwischen Ausfallstraßen und geköpften Plantanen sind Tramper,
Wirbelstürme und teegrüne Spinnen unterwegs. Im Raumklang
der Verse verschmelzen Natur- und Kulturbilder.
Und „hinter der rundung schnurren / leise die projektoren“.
Ulrike Draesner über das Buch:
"
Das sind Gedichte! Präzise Pakete voller Wohlklang, Rhythmen
und Bildüberraschung. Geschichten auch, mal einzeln, mal in
Zyklen erzählt: da staunt man und sieht, ich halte ja eine ganze
Welt, so leicht, so reich, in der Hand.
Das sind Entführungen: in Räume, die sich außen zeichnen und
zugleich in uns. Das ist Sprache, wie sie uns scheint, wie sie
kommt, und mitnimmt, und wieder geht. Gedichte sind das."
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Foto: gezett.de